Bürokratieabbau: vom politischen Ziel zur spürbaren Entlastung

Konstruktiver Austausch mit Dr. Martin Plum MdB: Bürokratieabbau muss in der Praxis ankommen

Im Rahmen unseres Formats „IVSH Bericht aus Berlin/Brüssel“ haben wir uns mit Dr. Martin Plum MdB zu aktuellen Fragen rund um Entbürokratisierung, Staatsmodernisierung und Wettbewerbsfähigkeit ausgetauscht.
Der Dialog war konstruktiv, lösungsorientiert und vor allem praxisnah: Welche Anforderungen erzeugen in Unternehmen besonders hohen Aufwand – und welche Maßnahmen würden spürbar entlasten?

Bürokratieabbau: vom politischen Ziel zur spürbaren Entlastung
Im digitalen Mitglieder‑Talk „IVSH Bericht aus Berlin/Brüssel“ hatten wir die Gelegenheit, mit Dr. Martin Plum MdB über den Stand und die Perspektiven der Entbürokratisierung in Deutschland zu sprechen.
Dr. Plum ist Obmann der CDU/CSU‑Fraktion im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz sowie Berichterstatter für Bürokratierückbau im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung und konnte die laufenden parlamentarischen Prozesse aus erster Hand einordnen. 

„Bürokratieabbau wird erst dann wirksam, wenn Entlastung in den Betrieben tatsächlich ankommt. Der Praxisdialog mit unseren Mitgliedern liefert dafür die entscheidenden Hinweise – und genau diese Perspektive bringen wir als IVSH in die politischen Gespräche ein.“ Ralf Zimmermann, Vorsitzender IVSH

Praxisdialog mit unseren Mitgliedern: Wo drückt der Schuh?
Besonders wertvoll war der direkte Austausch mit unseren Mitgliedsunternehmen: Welche Regulierung treibt den Aufwand besonders intensiv? Wo entstehen Trickle‑down‑Effekte entlang von Lieferketten und Geschäftsbeziehungen? Und was braucht es konkret, damit Entlastung im Betriebsalltag spürbar wird – gerade in unserer „Cook, Cut & Care“-Industrie?
Zum Termin hatten sich 46 Mitgliedsunternehmen angemeldet, was die Relevanz des Themas deutlich unterstreicht. 

Konkreter Anspruch: schlanker, klarer, vollziehbarer
Im Gespräch wurde deutlich: Bürokratieabbau ist nicht nur eine Frage neuer Gesetze, sondern auch der praktikablen Umsetzung und Vollziehbarkeit. Gerade bei komplexen Regelwerken braucht es klare, handhabbare Vorgaben und eine realistische Anwendung in der Praxis. 

IVSH bleibt dran
Wir nehmen die Impulse aus dem Austausch mit und bringen die Praxispunkte unserer Mitglieder in die weitere Interessenvertretung ein. Unser Ziel bleibt: Wettbewerbsfähigkeit sichern, Bürokratie wirksam reduzieren und Regulierung praxistauglich gestalten – im Dialog mit Politik und Verwaltung. So werden wir auch in 2026 wieder mit dem IVSH-Bürokratiemonitor nachweisen wo der Bürokratieabbau steht.