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Deutsche Schneid- und Haushaltwarenindustrie mit stabilem Umsatz

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Schneid- und Haushaltwarenindustrie spürt Konjunkturrückgang

Die deutsche Schneid- und Haushaltwarenindustrie spürt den weltweiten Konjunkturrückgang. Wie der Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren (IVSH) zu Beginn der Frankfurter Konsumgütermesse AMBIENTE bekanntgab, sank der Umsatz der Branche 2018 um 3,8% auf gut 2,3 Mrd. €.

Am besten hätten dabei noch die Hersteller von Kochgeschirren, Pfannen und Küchenhelfern abgeschnitten, die mit 943 Mio. € ihren Umsatz auf Vorjahresniveau halten konnten. Allerdings sei hier der Auslandsumsatz mit minus 13,7% besonders stark zurückgegangen. Rückläufig seien auch die Umsätze in den beiden anderen Sparten gewesen, nämlich in der Schneidwaren-industrie um 6,3% auf 1,2 Mrd. € und in der Besteckindustrie um 6,1% auf 170 Mio. €.

Sinkend seien ebenso auch die Außenhandelsdaten der Branche, für die seitens des Statistischen Bundesamtes für die ersten drei Quartale beim Export ein Minus um 2,9% und beim Import von 1,8% auf jeweils 1,2 Mrd. € ausgewiesen werde.

Die Ursache sehe der Verband in den wirtschaftlichen Problemen wichtiger Nachbarstaaten innerhalb der EU, aber auch im Handelsstreit zwischen den USA und China, den Sanktionen gegen Russland und der unsicheren Lage im Nahen und Mittleren Osten. Infolgedessen sei deshalb auch erstmals nach mehreren Jahren die Produktion von deutschen Schneid- und Haushaltwaren wieder gesunken, nämlich um 5,2% auf 725 Mio. € in den ersten drei Quartalen 2018.

Für das laufende Jahr zeigt sich der Verband dennoch vorsichtig optimistisch, da die Branche zuletzt noch einmal deutlich in Produktion und Marketing investiert und damit effizientere Strukturen geschaffen habe.